Berichte

Pech für Anton beim JWOC-Auftakt

Für die besten Juniorinnen und Junioren der Welt hat am 03. Juli 2023 in Baia Mare in Rumänien eine intensive Woche begonnen. Bei den Junior World Orienteering Championships [JWOC] wurden im Sprint die ersten Medaillen vergeben. Für die besten Juniorinnen und Junioren Österreichs, darunter Anton, verlief der WM-Auftakt nicht nach Wunsch.

Flo berichtet: Die Bahnlegung des Sprints war sehr anspruchsvoll: Viele künstliche Hindernisse und kleine Durchgänge zwischen den Häusern, Hecken und Privatgebieten machten das Orientieren herausfordernd. „Unkonzentriertheiten in der Routenwahlentscheidung oder auch in der Ausführung wurden direkt mit Zeitverlusten bestraft“, analysierte Trainer Matthias Leonhardt am Ende des langen Tages.

Viele der anderen österreichischen Athletinnen und Athleten kamen mit ihren eigenen Erwartungen und der wohl damit verbundenen Nervosität nicht wie gewünscht zurecht. Hitze, müde Beine und überlaufene Eingänge machte dem österreichischen Team zu schaffen zu schaffen, so gab es weder bei den jungen Damen noch bei den jungen Herren ein Top-50-Ergebnis.

Hinzu kam auch noch, dass – etwa bei Anton – der SI-Chip nicht richtig konfiguriert war und dieser daher nur ein Mal statt wie gewohnt drei Mal gepiepst hat. Durch diese Irritationen bzw. Ablenkungen hatten er am Ende einen Posten nicht auf dem Chip gespeichert, obwohl er immer wieder zum Posten zurückgelaufen war. So ergab sich für unseren Nachwuchsläufer leider nur ein „Fehlstempel“. Anton blieb damit im Sprint leider ohne Ergebnis im Riesenfeld von über 170 Läufern aus aller Welt (Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien & Ozeanien).

Die ersten Titel dieser JWOC gingen an Ungarn und Deutchland. Rita Maramosi holte sich überlegen Gold bei den Juniorinnen. Bei den Herren wurde Anselm Reichenbach aus Deutschland neuer Junioren-Weltmeister.